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Am 21. Okt. 2018 finden in Bayern die "allgemeinen Kirchenvorstandswahlen" statt. Auch in unserem Dekanat sind die 22 Kirchengemeinden derzeit am Suchen von geeigneten und motivierten Menschen, die bereit sind, einen Teil ihrer Freizeit in die Leitungsarbeit Ihrer Kirchengemeinden zu investieren. "Gott sei Dank" gibt es einige Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher, die dieses Amt schon über viele Jahre ausführen und auch gerne weiterhin in der Verantwortung für Ihre Kirchengemeinden mitarbeiten möchten. Einige von Ihnen stellen wir Ihnen auf dieser Seite vor. Die Interviews (tw.) hat die Beauftragte für die KV-Wahlen im DB Lohr a.Main, Dekanats-Sekretärin Hiltrud Zadra, geführt. Mehrere Beiträge wurden aber auch den Gemeindebriefen der KG entnommen.

Heute: Ingrid Sommerer, Kirchenvorsteherin in Gemünden a.Main, sowie Mitglied in der Dekanats-Synode:

Sehr geehrte Frau Sommerer, warum haben Sie sich in den Kirchenvorstand wählen lassen?
Ich bin nun schon die dritte Wahlperiode Kirchenvorsteherin in Gemünden. Wie manche von uns, bin ich in die Kirchenvorstandsarbeit über die Mitarbeit im Mitarbeiterkreis hineingewachsen. Es war mir schon immer wichtig, für meinen Glauben einzustehen und auch aktiv mitzuarbeiten. Jeder von uns hat eine Fähigkeit - und mir liegt die Musik am Herzen. Singen und Musizieren machen mir Freude und so begann vor vielen Jahren mein Mitwirken in der Gemeinde.

Was bereitet Ihnen am Kirchenvorstand Freude?
Der KV in Gemünden ist eine durch Freundschaft und Respekt geprägte Gemeinschaft. Hier wird nicht nur gearbeitet, auch das Miteinander ist uns wichtig. So machen wir einmal im Jahr eine Kirchenvorsteherklausur, in der wir dieses Miteinander pflegen und uns einem Thema widmen. Die KV-Sitzungen sind gut vorbereitet und so können unsere Sitzungen, die in einem erträglichen Rhythmus stattfinden (ca. 6 Wochen Abstand) gut und zügig abgehalten werden.

Gibt es etwas, was Sie gelegentlich stört?
Gelegentlich kommt vielleicht der eine oder andere im Gespräch zu kurz. Nicht jeder ist spontan und fordernd und wird dadurch auch nicht so wahrgenommen. Wir müssen da noch an uns arbeiten.

Herzlichen Dank, liebe Frau Sommerer, für dieses Interview.

Vor ein paar Wochen wurde befragt:  Doris Lang, Kirchenvorsteherin in Lohr a.Main, sowie Mitglied in der Dekanats-Synode.

Sehr geehrte  Frau Lang, Sie engagieren sich bereits seit dem Jahr 2000 im KV Lohr a.Main. Was hält Sie so lange dabei?
Die Kirchengemeinde und ihre Gemeindeglieder sind mir sehr wichtig. Verändern und mitgestalten zu können ist immer wieder eine Herausforderung, die ich sehr gerne annehme. Ich bin dankbar, dass ich mich in den vergangenen Jahren bei den Entscheidungen über personelle Besetzungen (Dekan, Pfarrer, Sekretärin, Mesnerin, Hausmeister) und den vielen baulichen Veränderungen rund um das Ulmer-Haus und die Kirche mit einbringen durfte. Und es ist auch das sehr harmonische Miteinander im Kirchenvorstand, das mich die vergangenen Jahre für dieses Amt bestärkt hat.

Welche persönlichen Stärken und Fähigkeiten können Sie in die Kirchenvorstandsarbeit einbringen?
Da ist der Wunsch, unsere Kirchengemeinde weiter zu entwickeln und für die Menschen vor Ort attraktiv zu machen. Und da ist die Bereitschaft, sich für Menschen zu entagigern und die Pfarrer zu unterstützen und zu entlasten. Da geht manchmal schon viel Freizeit drauf, aber es macht Freude, und man wächst an seinen Aufgaben und Herausforderungen. Z.B. freue ich mich immer, wenn Gartenaktionen am Ulmer-Haus geplant sind. Da macht es mir Spaß, mit anzupacken und dann am Ende des Tages das gemeinsame Werk zu betrachten.

Können Sie ein Beispiel nennen, wo Sie den Eindruck haben, dass Sie etwas bewegt oder einen wichtigen Beitrag für die Gemeinde geleistet haben?
Ja, da fallen mir spontan die Besetzung der Dekansstelle/1. Pfarrstelle und der 2. Pfarrstelle ein. Es war mir wichtig, jemanden für die Gemeinde zu gewinnen, der auch passt. Dabei ist es wichtig, die Bedürfnisse der Gemeindeglieder, der Haupt-, Neben- und Ehrenamtlichen der KG mit zu berücksichtigen. Wir haben uns im KV zusammengesetzt und intensiv über die Stellenausschreibungen diskutiert und es uns nicht leicht gemacht mit der Formulierung für die Ausschreibungen. Dies gilt aber auch für die Besetzung der anderen Stellen in der KG. Ich habe immer versucht, nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln.

Profitieren Sie selbst von diesem ehrenamtlichen Engagement?
Auf jeden Fall. Ich bin dankbar, dass ich über diesen doch sehr langen Zeitraum das Vertrauen und die Verantwortung für dieses Amt von den Gemeindegliedern bekomme. Das ist nicht selbstverständlich für mich. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle auch einmal herlich bedanken. Manche Aufgaben, denen ich mich stellen musste, waren Neuland für mich. Da heißt es dann mal im Internet recherchieren und sich schlau machen. Oder eine Andacht für eine Kirchenvostandssitzung.... wie gesagt: Man wächst mit den Aufgaben.

Was wünschen Sie sich im Blick auf die Kirchenvorstandswahlen im Oktober?
Die Kirchengemeinde lebt davon, dass Menschen Verantwortung übernehmen und ihre Kirche mitgestalten. Mit ihrem Sachverstand, ihrer Persönlichkeit und ihrem Glauben. Der Kirchenvorstand trifft die Grundentscheidungen für die Entwicklung einer Gemeinde. Dabei geht es um kirchliche Themen ebenso wie um finanzielle und personelle Entscheidungen. Engagierte Menschen gestalten das Gemeindeleben entscheidend mit. Vielerorts geht dies weit über die Kirchenmauern hinaus. Auch die Leitung unserer Kirche ist Teamarbeit. Der Kirchenvorstand setzt sich für die Zukunft vor Ort ein. Ich möchte Ihnen Mut machen, sich für diesese Amt zu bewerben - mit einem guten Team und Gottes Hilfe ist alles möglich.

Vielen Dank für das Gespräch! (Auszug aus dem Lohrer Gemeindebrief)

Bereits vor einigen Tagen habe ich befragt:

Sabine Schroll, Kirchenvorsteherin in Bad Brückenau sowie Mitglied im Dekanatsausschuss, der Dekanats-Synode und der Dekanatsjugendkammer:

Sehr geehrte Frau Schroll, warum hatten Sie für den KV kandidiert und warum möchten Sie auch 2018 wieder kandidieren?
Ich will den guten Geist, der in unserer Gemeinde wirkt, erhalten, mittragen und weiterhin fördern. In unserem "verrohten" Alltag ist "christ-sein"-leben fast nicht mehr möglich, so kann ich meine Überzeugung und meinen Glauben anderen mitteilen und umgebe mich mit Menschen, die genauso denken und fühlen wie ich.

Wo bzw. in welchen Bereichen haben Sie sich besonders engagiert bzw. welche Arbeitsgebiete haben Sie besonders interessiert?
Zuerst in der Kinder- und Jugendarbeit. Doch wir Menschen sind in ständiger Veränderung, deshalb ging und geht mein Augenmerk jetzt mehr auf die Seelsorge, das Zwischenmenschliche, und auch der soziale Aspekt darf nicht vergessen werden. Was kann ich persönlich tun, um Menschen, denen es sehr schlecht geht, zu helfen? Deshalb lag und liegt mir auch in Zukunft unser Kirchenasyl sehr am Herzen. Und zu guter Letzt ist da auch noch die Verwaltungsarbeit. Hier kann ich im KV und auch im Dekanatsausschuss aktiv mitgestalten. Ich bin auch im Bauausschuss unserer Gemeinde und in der Dekanatsjugendkammer. Es gibt Kraft, Hoffnung und Stärke, in diesen Bereichen zu arbeiten, weil ich nicht alleine bin. Jesus Christus wirkt in und durch uns. Das sind die ganz wertvollen Momente des Lebens.

Was würden Sie sich wünschen für die Zukunft Ihrer Kirchengemeinde?
Ich wünsche mir, dass alles so bleibt, wie es ist. Wir arbeiten harmonisch zusammen und wissen auch für wen und durch wen. Wir akzeptieren die Verschiedenartigkeit unserer Persönlichkeiten und sind doch in einem Geist. Wir achten und tragen einander und halten uns aus. Wir wissen, was wir wollen und wohin es gehen soll.

Konnten Sie in Ihrer Gemeinde etwas bewegen oder verändern?
Das müssen Sie eigentlich die Gemeindemitglieder fragen. Ich für meinen Teil bin zufrieden mit den kleinen und auch großen Veränderungen in den 6 Jahren. Wir haben viel gebaut und erneuert, was unbedingt sein musste. Die Vorstände vorher haben daraufhin gearbeitet. Wir haben nur ausgeführt. Ein jeder mit der Gabe, die er mitbekommen hat. Mir persönlich ist aber wichtig, dass wir den Geist zum Positiven verändern konnten. Unsere Kirche und Gemeinde ist für Viele ein "zu Hause" geworden. Ganz oft sind die Türen auf und jeder ist willkommen. Das spüren die Menschen. Das tut gut. Und deshalb habe ich mich vielleicht auch dazu entschlossen, die Lektorenausbildung zu machen. Den Geist noch über die Grenzen der eigenen Gemeinde tragen, um noch mehr Menschen zu erreichen. Damit sie spüren, dass es noch mehr gibt in unserer kommerziellen Welt.

Frau Schroll, vielen Dank für dieses Interview.

Bereits vor einigen Tagen habe ich befragt:

Gerd Rauh, Malermeister und langjähriger Kirchenvorsteher in Marktheidenfeld sowie Mitglied im Dekanatsausschuss und der Dekanats-Synode:

Sehr geehrter Herr Rauh, warum hatten Sie für den KV kandidiert und warum möchten Sie auch 2018 wieder kandidieren?
Ich habe vor 18 Jahren erstmals für den KV kandidiert, weil ich mehr Einblick in die Kirchengemeinde gewinnen wollte. Es hat mich interessiert, was so "hinter den Kulissen" geschieht.
Ich kandidiere erneut für den KV weil ich mein erworbenes Wissen zum Wohl der Gemeinde weiterhin einsetzen möchte.

Wo bzw. in welchen Bereichen haben Sie sich besonders engagiert bzw. welche Arbeitsgebiete haben Sie besonders interessiert?
Bisher war ich im Bau- und Festausschuss tätig. Auch wenn das manchmal mit einiger Arbeit verbunden war, so hat es mir trotzdem viel Spaß gemacht.

Was würden Sie sich wünschen für die Zukunft Ihrer Kirchengemeinde?
Für die Zukunft wünsche ich mir, dass mehr junge Familien und auch Jugendliche den Weg in die Gemeinde finden und auch bereit sind, das Gemeindeleben mit ihren Gaben mit zu gestalten.

Was gefällt Ihnen an der KV-Arbeit besonders?
Besonders gefallen hat mir der Kontakt zu den Gemeindegliedern, der auch dadurch entstanden ist, dass ich durch die Übernahme verschiedener Aufgaben den Gottesdienst mitgestalten konnte.

Vielen Dank für dieses Interview. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Freude an der Arbeit im KV Marktheidenfeld.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

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